Kindesentführung. 5 Jahre und 9 Monate Haft für Vater.

Wegen Kindesentführung und versuchten Totschlag wurde ein Vater vom Essener Landgericht zu 5 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt.

Der von seiner Frau getrennt lebende 39- jährige Vater hatte im vergangenen Sommer seine Frau im Rahmen eines Trennungsstreits so lange gewürgt, bis diese blau angelaufen ist. Daraufhin hat er sich mit einem Obstmesser bewaffnet seine Tochter gepackt und ist mit dieser nach Italien geflüchtet. Am darauffolgenden Tag stellte er sich der Polizei und übergab seine Tochter.

Das Essener Landgericht verurteilte ihn nun wegen Entziehung Minderjähriger und versuchtem Totschlag zu 5 Jahren und 9 Monaten Gefängnis.

Vater geht in Berufung

Gegen das Urteil hat der Vater Berufung eingelegt. Der 39-jährige Vater ist der Meinung, dass seine Frau vor Gericht teilweise gelogen hat.

 

4 Kommentare

  1. Fabian 6. August 2016 um 10:57 Uhr

    Hallo ich bin zufällig auf Eure Seite gestoßen. Mir ist aufgefallen das es bei Jeder „Eurer“ Meldungen/Berichte keine Quellenangabe gibt. Ich habe versucht u.a zu o.g Fall im Netz zu Recherchieren wurde aber nicht Fündig.

    Woher kommen diese Angaben/Informationen es sollte doch Pressemitteilungen und ggf veröffentlichte Urteile geben.

    • Team Kindesentzug24 6. August 2016 um 13:32 Uhr

      Hallo. Da die Artikel (sofern es sich nicht um Pressemitteilungen handelt) durch uns selbst verfasst und recherchiert worden sind, gibt es keine Quellangabe. Wenn ein Urteil noch keine Rechtskräftigkeit erlangt hat auch kein Aktenzeichen. Zu dem o.g. Fall gibt es aber etliche ausführliche Artikel im Netz. Hierzu einfach mal bei Google „marl kindesentführung haft“ oder „marl kindesentführung“ eingeben.

  2. BEAMTENDUMM-FÖRDERVEREIN 15. Juni 2016 um 17:19 Uhr

    ***Vater geht in Berufung***
    Sorry, aber das geht nicht. Gegen ein Urteil des Landgerichts in einer Strafsache kann man nicht in Berufung gehen. Nur eine Revision wäre möglich.

Die Kommentarfunktion wurde geschlossen.