Die Bundespolizei hat am Frankfurter Flughafen eine Kindesentführung verhindert.

Wie erst jetzt mitgeteilt wurde, haben bereits am 28. April Beamte der Bundespolizei am Flughafen Frankfurt einen 48 Jahre alten Deutschen iranischer Abstammung wegen des Verdachts auf Kindesentziehung festgenommen.

 

Hintergrund der Festnahme war eine Strafanzeige seiner 31 Jahre alten deutsch-iranischen Ehefrau bei der Deutschen Botschaft in Teheran.

Die Frau gab an, dass ihr Ehemann sie und ihren 6 Jahre alten Sohn, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in den Iran gelockt habe. Zuvor habe er geplant, den gesamten Lebensmittelpunkt der Familie in den Iran zu verlegen, was er ihr jedoch verschwiegen habe.

Wie die 31-jährige weiterhin angab, habe ihr Mann nach ihrer Ankunft im Iran sämtliche Ausweispapiere und Dokumente von ihr und dem 6-jährigen Sohn an sich genommen, um zu verhindern, dass beide den Iran wieder verlassen können.

Die besagten Papiere führte der Mann am bei seiner Einreise am Frankfurter Flughafen mit sich, wo er bei einer grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Teheran festgenommen wurde.

Nach Angaben des 48-jährigen, wollte er mit den Papieren beide Personen in Deutschland abmelden.

 

Frau erhält Papiere zurück.

 

Wie die Bundespolizei mitteilt, erhalten die Frau und ihr Sohn die Ausweisdokumente zurück, so dass sie den Iran wieder verlassen können.

Der 48-jährige deutsch-iraner sitzt in Untersuchungshaft. Die Polizei hat Ermittlungen zu dem Fall eingeleitet.