Kindesentführung Rosalie.

Am 2. November wurde die 2-jährige Rosalie aus Wien von ihrer Mutter entführt. Jetzt fahndet Interpol international nach ihr.

Die 2-jährige Rosalie Marlene K. wurde am 2. November 2014 von ihrer Mutter nach einem Besuchstermin entführt. Der vorläufige Höhepunkt eines Rosenkrieges.

Mit der Trennung begann auch der Kampf ums Kind. Gegenseitige Anschuldigungen und etliche Gutachten sowie Gerichtstermine folgten. Am 3. November entschied ein Gericht in einem vorläufigen Entscheid, dass die alleinige Obsorge dem Vater übertragen wird.

Vater erhält Sorgerecht.

Rosalie lebte schon längere Zeit bei ihrem Vater Helmut Kratochwil einem Gastronom aus Wien. Der Mutter wurde der Umgang mit dem Kind nicht verweigert, so dass es auch zu regelmäßigen Besuchen kam. Am 2. November brachte sie nach einem solchen Besuch dann das Kind nicht mehr zum Vater zurück.

Videobotschaft aus dem Versteck.

Seitdem wechselt sie Medienberichten zufolge öfters ihr versteckt. Dem TV-Sender RTL wurde nach der Entführung ein Video der Mutter zugespielt. In diesem gibt sie an, dass sie das Kind erst zurück bringen werde, wenn sichergestellt sei, dass es nicht beim Vater leben wird. Dieser habe das Kind angeblich sexuell Misshandelt. Ein vom Gericht anerkanntes Gutachten kann diese Behauptung jedoch nicht bestätigen. Das Kind entwickle sich beim Vater gut, Anhaltspunkte für eine sexuelle Misshandlung gebe es nicht, so der Gutachter.

Seitdem gibt es kein Lebenszeichen mehr von Mutter und Rosalie. Helmut Kratochwil zeigt sich nun besorgt, dass die Mutter dem Kleinkind etwas antun könnte. Wovon die beiden derzeit Leben ist ihm nicht bekannt. Diese Befürchtung entschärft Sepp Lenzenhofer, ein Jurist, welcher einen Verein leitet der die Mutter unterstützt. Gegenüber dem Kurier in Österreich gab er an:

dass die beiden versorgt wären. Immer wieder stehen auch die Behörden in Kontakt mit der Mutter.

 

Öffentlichkeitsfahndung

Nachdem in diesem Fall zuerst das Bundeskriminalamt in Österreich ermittelte, schaltete sich nun auch Interpol mit einer detaillierten und bebilderten europaweiten Öffentlichkeitsfahndung ein.

Hinweise zum Aufenthaltsort der 2-jährigen Rosalie nimmt europaweit jede Polizeidienstelle entgegen oder direkt das Bundeskriminalamt in Österreich.

Bundeskriminalamt Österreich
SPOC – Single Point of Contact
Josef Holaubek Platz 1
A-1090 Wien
Tel.: +43 1 24836-985025
Fax: +43 1 24836-985191
bmi-ii-bk-spoc@bmi.gv.at

 

Verweise zur Kindesentführung Rosalie aus Wien:

Interpolfahndung

Fahndung des BKA Österreich

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